Förderverein und Freiwillige Feuerwehr setzen Kinder-Finder-Aktion fort

Vor zwei Monaten haben die freiwilligen Helfer des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Blumenthal und die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr angefangen, die Eltern und Kinder im Stadtteil über die Themen Kinder-Finder und Rauchmelder, zu informieren. Die ersten Kindergärten wurden bereits besucht. Auch wurde auf der Brenor informiert. Unser erstes Ziel ist es, sagte Uwe Jenke der Vorsitzende des Fördervereins, die Eltern zu sensibilisieren. Wir möchten unseren Beitrag leisten, um die Menschen in unserem Stadtteil, vor den Risiken eines Feuers besser zu schützen. Da sind Informationen über Rauchmelder und die Gesetzesänderung wichtig.

Seit 2010 ist in Neu-, Um- und Bestandsbauten für Schlafräume, Kinderzimmer und Flure eine Pflicht vorhanden. Eine Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen hat bis zum 31. Dezember 2015 zu erfolgen. Ganz besonders liegt uns das Wohl der Kinder am Herzen, sagte Mirko Pillatzki Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Blumenthal. Diese können sich selber nicht schützen, man müsse Überzeugungsarbeit bei den Erwachsenen leisten. Die Aktion des Landesfeuerwehrverbandes zielt darauf ab, die Kinderzimmer zu kennzeichnen, um die Suche nach den Kindern zu erleichtern. Dazu möchten die Helfer aus Blumenthal ihren Beitrag gerne leisten. Auch unterstütze man die bundesweite Aktion Rauchmelder retten leben. (Weitere Infos gibt es unter http://www.rauchmelder-lebensretter.de)

Am Samstag war das Sommerfest des Kindergartens am Wasserturm. Hier bot sich die Möglichkeit über 200 Kinder und ihre Eltern zu informieren. Mit Rauchmeldern, Kinder-Findern und Informationsbroschüren ausgerüstet, sprach man mit vielen Eltern und Kindern. Auch wurde der Fluchtretter den Kindern und Eltern erklärt, um Ängste abzubauen. Ein Fluchtretter funktioniert wie ein Sieb, der Sauerstoff bzw. die Atemluft so vorhanden, wird durch den Filter gelassen und die giftigen Stoffe der Brandgase bleiben im Filter hängen. Die Feuerwehr nutzt den Fluchtretter um Menschen aus verqualmten Bereichen, zu retten. Viele Eltern waren sehr interessiert und es konnten gute und informative Gespräche geführt werden. Ganz besonders möchten wir uns beim Leiter der Einrichtung Herrn Kruck bedanken, der die Aktion gerne mit unterstützte. Wir haben schon, einen Termin für das nächste Jahr, um auch dann die Themen zu wiederholen bzw. wieder ins Gedächtnis zu bringen. Nach den Sommerferien sind weitere Aktionen in Kindergärten geplant.