75 Jahre für die gute Sache

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Am 19. Oktober 2012 fand im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Blumenthal ab 18:30 Uhr eine besondere Jubiläumsfeier statt. Unsere zwei Kameraden, Lüder Beckmann und Jörg Diering werden geehrt für einmal 50. Jahre Mitgliedschaft und einmal 25. Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr im Lande Bremen. Zu diesem Ereignis war der Leiter der Feuerwehr Bremen Herr Karl-Heinz Knoor, der Ortsamtsleiter Herr Nowak, sowie ein Vertreter des Landesfeuerwehrverbands Bremen eingeladen. Beide Kameraden sind bzw. waren große Aktivposten in der Blumenthaler Wehr. Während sich der Kamerad Lüder Beckmann als Schriftführer, Feldkoch und guter Statistiker auszeichnete, übernahm der Kamerad Jörg Diering, die Aufgabe, die Jugendfeuerwehrarbeit mitzugestalten und für sechs Jahre das Amt des Wehrführers der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Blumenthal. Als Lüder Beckmann im Jahr 1962 in den Katastrophenschutz des Landes Bremen freiwillig eintrat, da war die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Blumenthal noch nicht wiedergegründet. Er fing im Luftschutzhilfsdienst an. Aus den Einheiten des Luftschutzhilfsdienst wurde 1973 die Brandschutzregieeinheit Blumenthal ins Leben gerufen und Lüder Beckmann engagierte sich auch dort wieder mit vollem Einsatz. Er gehört auch zu den (Wieder) Gründungsvätern der Feuerwehr im Stadtteil Blumenthal. Seine große Leidenschaft galt dem kochen und daher absolvierte er auch im Jahr 1982 den ersten Teil der Feldkochausbildung, die im Jahr 1983 mit dem zweiten Ausbildungslehrgang erfolgreich abgeschlossen wurde. In seinen aktiven Zeiten, die im Jahr 1997 aufgrund der gesetzlichen Regelungen endete, war er immer ein Mann, auf dem man sich verlassen konnte. An Einsätze, Übungsdienste oder auch größere Übungslagen nahm er gerne und immer dran teil. Im Jahr 1987 trat Jörg Diering in die dann schon bestehende Feuerwehr Blumenthal ein. Er besuchte in den letzten 25. Jahren viele Lehrgänge (Atemschutz-, Grund-, DLK Maschinist-, ABC-Gruppenführer- und den Zugführerlehrgang um nur einige zu nennen). Im Jahr 1999 wurde er zum stellv. Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr gewählt. Bald übernahm er auch gerne die gesamte Verantwortung für die ganze Feuerwehr Blumenthal, indem er sich bereiterklärt, im Jahr 2002 das Amt des Wehrführers zu übernehmen. Seine Amtszeit endete 2008.

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Auf der Jubiläumsfeier gab der Wehrführer Jens Spriewald einen kleinen Überblick über den Werdegang der beiden. Auch bedankte sich der Leiter der Feuerwehr Bremen Herr Karl-Heinz Knorr bei den Familien für Zeit, die diese ihre Männer der Feuerwehr zur Verfügung gestellt haben und zukünftig werden. Herr Knorr stellte noch klar, dass es ihm immer ein Bedürfnis sei, die Feuerwehrkameraden/innen mit dem erreichen der Altersgrenze fast ohne Beulen und Blessuren an die Familien zurück zu geben. Dieser kleine Scherz erfreute alle. Danach bedankten sich Herr Reiner Berlips (stellv. Vors. LFV Bremen) und Uwe Jenke (Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Blumenthal) bei den beiden für ihr Engagement.

An dieser Stelle wünschen wir den beiden Jubilaren alles Gute für die Zukunft und das Ihr uns noch lange erhalten bleibt.

Sparkasse Bremen als Partner der Feuerwehr ausgezeichnet

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Ab sofort darf sich die Sparkasse Bremen als Partner der Feuerwehr bezeichnen.
Die entsprechende Auszeichnung des Deutschen Feuerwehrverbands erkennt den
Einsatz für ihre in den Freiwilligen Feuerwehren tätigen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter an. Marcus Schleef, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbands
Bremen, und Jens Spriewald, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-
Blumenthal, haben die Sparkasse Bremen für die Ehrung vorgeschlagen und nun
Urkunde samt Plakette im FinanzCentrum Am Brill überreicht.
Vorstandsmitglied Thomas Fürst freute sich über die Auszeichnung und betont: „Für
uns ist es selbstverständlich, das Ehrenamt aktiv zu unterstützen. Wenn unsere
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich für ihren Feuerwehrdienst ausbilden lassen
oder zum Einsatz gerufen werden, tun wir alles, das auch zu ermöglichen.“ In den
letzten Jahren hat die Sparkasse Bremen darüber hinaus Projekte der Freiwilligen
Feuerwehren gefördert.

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Hintergrund der Partner-Aktion ist die Sorge der Wehren um die Einsatzbereitschaft
in Notfällen. Zwar verzeichnen die Freiwilligen Feuerwehren mit über 1,1 Million
ehrenamtlichen Einsatzkräften eine beeindruckende Zahl gegenüber den knapp
30.000 Berufsfeuerwehrkollegen. Bei Alarmen während der üblichen Arbeitszeiten
wird es für die Freiwilligen aber immer schwerer, genug qualifiziertes Personal in der
gebotenen Eile in den Einsatz zu schicken. Ein Problem, denn ohne Freiwillige
Feuerwehren sind Schutz und Hilfe für die Bevölkerung flächendeckend schlicht
nicht leistbar. Das gilt auch in Bremen, wo die sechs Wachen der Berufsfeuerwehr
von 19 Freiwilligen Feuerwehren unterstützt werden. „Wir werden hauptsächlich als
Ergänzung zu Einsätzen gerufen, haben uns aber auch in Nischenbereichen
spezialisiert, z. B. auf Dekontamination“, sagt Schleef, der das Verbindende von
Berufsfeuerwehr und Ehrenamt herausstellt. Die notwendige Mannschaftsstärke, die
Berufsfeuerwehren haben müssten, wenn es die Freiwilligen nicht gebe, sei für den
Staat schlichtweg nicht zu bezahlen. „Für die Allgemeinheit zählt in erster Linie die
schnelle Hilfeleistung“, so Spriewald, „Kategorien wie Beruf oder Ehrenamt sind da
zunächst einmal nachrangig“.
Mirko Pillatzki, der bei der Sparkasse Bremen im Stiftungs- und
Generationenmanagement arbeitet, kennt als aktiver Feuerwehrmann in Bremen-
Blumenthal die Sorgen der Ehrenamtlichen: „Das Engagement in der Feuerwehr ist
verbunden mit einem hohen Fortbildungsaufwand, der sich nicht immer außerhalb
der Arbeitszeiten organisieren lässt. Daher bin ich sehr froh, dass mir die Sparkasse
Bremen ermöglicht, an Lehrgängen und Übungen teilzunehmen.“ Ausrücken vom
Brill musste Pillatzki noch nicht. Melder und Ausrüstung sind jedoch immer
griffbereit. „Man weiß schließlich nie, wann der nächste Hilferuf kommt.“


Text und Bilder: Urheber Sparkasse Bremen

Gefahrgutübung, Überseestadt

am 15. September 2012 von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr

 

An diesem Tag fand auf dem Gelände einer Spedition in der Überseestadt eine Gefahrgutübung zusammen mit der Berufsfeuerwehr statt.

Die Berufsfeuerwehr war mit ihrem Gefahrgutzug vor Ort und wir stellten gemäß den in Bremen gültigen Vorgaben die Dekontaminationseinheit.

Am Übungsort eingetroffen und nach erfolgter Erkundung durch den Fachberater Gefahrgut rüstete sich der Trupp Der Berufsfeuerwehr entsprechend mit CSA aus und ging zur Beseitigung der Gefahrenlage ins Gebäude vor. Dort mußte ein leckgeschlagenes Faß umgepumpt werden. Anschließend mußte noch der ausgelaufene Rest mit entsprechenden Mitteln abgestreut werden.

Während dieser ganzen Zeit waren wir damit beschäftigt, die Dekontaminationsstelle aufzubauen. Außerdem mußte sich die Mannschaft der Dekontaminationsstelle ( 4 Kameraden) entsprechend mit Schutzbekleidung ausrüsten.

Schon nach kurzer Zeit kam dann der Einsatztrupp aus dem Gebäude und wurde fachgerecht gemäß den Vorgaben dekontaminiert und anschließend aus ihrem CSA ausgezogen. Anschließend mußte noch einer unserer Kameraden, der die CSA von außen angefaßt hatte beim Entkleiden, auch fachgerecht entkleidet werden.

Auf die fachgerechte Verpackung und Entsorgung der Dekontaminationsstelle wurde dann doch verzichtet.

Insgesamt waren wir mit 3 Fahrzeugen und insgesamt 13 Personen beteiligt.

Senatspokal am 14.07. in Bremen

Alle zwei Jahre findet der Senatspokal der Freiwilligen Feuerwehren des Landes Bremen statt. Ziel dieses Wettbewerbes ist es, die Fingerfertigkeiten zu stärken und natürlich die Kameradschaft zu pflegen.
Dieses Jahr wurde der Pokal von der FF Neustadt ausgetragen und fand am Werdersee statt. Das Wetter war an diesem Tag sehr durchwachsen, dennoch konnte es die Stimmung nicht trüben. Insgesamt sind 16 Wehren zur Wertung angetreten. Darunter erfreulicherweise auch eine Wehr aus Bremerhaven, nämlich die FF Weddewarden.
Die FF Blumenthal hat den Platz 12 gemacht, womit wir aufgrund der Anzahl an wenigen Trainingterminen zufrieden sind. Glückwünsche gehen natürlich an den Sieger, die FF Seehausen die einen wirklich tollen Durchgang machten.

In unserer Fotogalerie befinden sich noch ein paar Eindrücke von diesem Tag.

Hier die Gesamttabelle:

Platz Freiwillige Feuerwehr Punkte
1 Seehausen 77,26
2 Blockland 87,07
3 Grambkermoor 89,28
4 Huchting 91,05
5 Neustadt 98,04
6 Schönebeck 101,07
7 Borgfeld 106,48
8 Farge 109,11
9 Lehesterdeich 111,13
10 Timmersloh 119,10
11 Arsten 125,33
12 Blumenthal 135,07
13 Weddewarden 143,84
14 Oberneuland 146,66
15 Osterholz 147,26
16 Mahndorf 164,69

Kindergarten Balu besucht die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Blumenthal

Ein ereignisreicher Tag war es bestimmt für die Kinder des Kindergartens Balu aus Blumenthal. Aber auch für die freiwilligen Helfer der Wehr war der Freitag im Mai ein recht vielfältiger Tag. Eine der Kindergärtnerinnen wohnt in Findorf in der Nähe des Gewerbegebiets Bayernstraße und als sie im Radio hörte, dort sein ein Großeinsatz, dachte sie: „wird wohl ausfallen unser Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr, schade“. Doch es kam alles anders.

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Einige Kräfte der Wehr, die sich zusätzlich im Fernmeldedienst engagieren, waren schon seit 6 Uhr im Gewerbebetrieb Bayernstraße im Einsatz, um 7:34 Uhr reduzierten sich die Kräfte der FF Blumenthal aufgrund eines Dachstuhlbrandes im Ortsteil Farge-Rekum ein weiteres Mal. Dort waren die Berufsfeuerwehr, die FF Farge und die FF Blumenthal bis zeitweise 10:45 Uhr ebenfalls im Einsatz.

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Zu diesem Zeitpunkt war der Besuch des Gerätehauses des Kindergartens ein bisschen in Gefahr. Doch mit engagierten Kräften, ist manchmal auch alles möglich.

Es konnten kurzfristig noch zwei weitere Kameraden organisiert werden und so konnte der Besuch wie geplant stattfinden. Es waren 15 Kinder im alter von drei bis sechs Jahren mit zwei Kindergärtnerinnen und einem Kindergärtner vor Ort. Die Kinder hatten sich bereits in den letzten Tagen aktiv mit dem Besuch beschäftigt und hatten viele Fragen mitgebracht. Wie viele Tonnen könnt Ihr an Material auf dem Löschgruppenfahrzeug mitnehmen? , Was macht Ihr beruflich wenn Ihr nicht gerade bei der Freiwilligen Feuerwehr seit? Oder was für Gerätschaften habt Ihr und was macht Ihr damit? Alle Fragen wurden beantwortet und die Kinder könnten sich die Wache, „das Fahrzeug“ und die Gerätschaften ansehen. Leider war nur noch ein Fahrzeug in der Fahrzeughalle, denn die restlichen Fahrzeuge waren im Einsatz.

In einer kleinen Einleitung für die Kinder, erzählte der Kamerad Mirko Pillatzki, was eine Freiwillige Feuerwehr ist und ausmacht. Auch wurde die Kinder-Finder-Aktion angesprochen und die Kinder erhielten einen Aufkleber für Ihre Kinderzimmertür. Des Weiteren konnten sich die Kinder einen Fluchretter aus der Nähe mal ansehen, einige der Kinder nutzten gleich die Chance, sich einmal einen Fluchtretter aufsetzen zu lassen. Hierbei konnten viele Ängste vor so einer Maske, den Kindern genommen werden.

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Jetzt ging es durch das Gerätehaus um eines der Fahrzeuge, welches noch in der Fahrzeughalle stand, in Ruhe von allen Seiten und natürlich auch von innen anzuschauen. Als kleines Highlight konnten sich die Kinder anschauen, wie die Kameradin Tabitha Nieswandt mit dem Kamerad Cem Erdogdu einen Hydranten in Betrieb nahmen. Die Kinder wollten so gerne sehen, wie Wasser aus der Erde kommt. Nach über einer Stunde war dann Ende, aber ein weiter Besuch ist auf dem Wunschzettel der Kinder ganz weit oben.