Kindergarten Balu besucht die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Blumenthal

Ein ereignisreicher Tag war es bestimmt für die Kinder des Kindergartens Balu aus Blumenthal. Aber auch für die freiwilligen Helfer der Wehr war der Freitag im Mai ein recht vielfältiger Tag. Eine der Kindergärtnerinnen wohnt in Findorf in der Nähe des Gewerbegebiets Bayernstraße und als sie im Radio hörte, dort sein ein Großeinsatz, dachte sie: „wird wohl ausfallen unser Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr, schade“. Doch es kam alles anders.

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Einige Kräfte der Wehr, die sich zusätzlich im Fernmeldedienst engagieren, waren schon seit 6 Uhr im Gewerbebetrieb Bayernstraße im Einsatz, um 7:34 Uhr reduzierten sich die Kräfte der FF Blumenthal aufgrund eines Dachstuhlbrandes im Ortsteil Farge-Rekum ein weiteres Mal. Dort waren die Berufsfeuerwehr, die FF Farge und die FF Blumenthal bis zeitweise 10:45 Uhr ebenfalls im Einsatz.

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Zu diesem Zeitpunkt war der Besuch des Gerätehauses des Kindergartens ein bisschen in Gefahr. Doch mit engagierten Kräften, ist manchmal auch alles möglich.

Es konnten kurzfristig noch zwei weitere Kameraden organisiert werden und so konnte der Besuch wie geplant stattfinden. Es waren 15 Kinder im alter von drei bis sechs Jahren mit zwei Kindergärtnerinnen und einem Kindergärtner vor Ort. Die Kinder hatten sich bereits in den letzten Tagen aktiv mit dem Besuch beschäftigt und hatten viele Fragen mitgebracht. Wie viele Tonnen könnt Ihr an Material auf dem Löschgruppenfahrzeug mitnehmen? , Was macht Ihr beruflich wenn Ihr nicht gerade bei der Freiwilligen Feuerwehr seit? Oder was für Gerätschaften habt Ihr und was macht Ihr damit? Alle Fragen wurden beantwortet und die Kinder könnten sich die Wache, „das Fahrzeug“ und die Gerätschaften ansehen. Leider war nur noch ein Fahrzeug in der Fahrzeughalle, denn die restlichen Fahrzeuge waren im Einsatz.

In einer kleinen Einleitung für die Kinder, erzählte der Kamerad Mirko Pillatzki, was eine Freiwillige Feuerwehr ist und ausmacht. Auch wurde die Kinder-Finder-Aktion angesprochen und die Kinder erhielten einen Aufkleber für Ihre Kinderzimmertür. Des Weiteren konnten sich die Kinder einen Fluchretter aus der Nähe mal ansehen, einige der Kinder nutzten gleich die Chance, sich einmal einen Fluchtretter aufsetzen zu lassen. Hierbei konnten viele Ängste vor so einer Maske, den Kindern genommen werden.

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Jetzt ging es durch das Gerätehaus um eines der Fahrzeuge, welches noch in der Fahrzeughalle stand, in Ruhe von allen Seiten und natürlich auch von innen anzuschauen. Als kleines Highlight konnten sich die Kinder anschauen, wie die Kameradin Tabitha Nieswandt mit dem Kamerad Cem Erdogdu einen Hydranten in Betrieb nahmen. Die Kinder wollten so gerne sehen, wie Wasser aus der Erde kommt. Nach über einer Stunde war dann Ende, aber ein weiter Besuch ist auf dem Wunschzettel der Kinder ganz weit oben.