Sparkasse Bremen als Partner der Feuerwehr ausgezeichnet

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Ab sofort darf sich die Sparkasse Bremen als Partner der Feuerwehr bezeichnen.
Die entsprechende Auszeichnung des Deutschen Feuerwehrverbands erkennt den
Einsatz für ihre in den Freiwilligen Feuerwehren tätigen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter an. Marcus Schleef, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbands
Bremen, und Jens Spriewald, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-
Blumenthal, haben die Sparkasse Bremen für die Ehrung vorgeschlagen und nun
Urkunde samt Plakette im FinanzCentrum Am Brill überreicht.
Vorstandsmitglied Thomas Fürst freute sich über die Auszeichnung und betont: „Für
uns ist es selbstverständlich, das Ehrenamt aktiv zu unterstützen. Wenn unsere
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich für ihren Feuerwehrdienst ausbilden lassen
oder zum Einsatz gerufen werden, tun wir alles, das auch zu ermöglichen.“ In den
letzten Jahren hat die Sparkasse Bremen darüber hinaus Projekte der Freiwilligen
Feuerwehren gefördert.

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Hintergrund der Partner-Aktion ist die Sorge der Wehren um die Einsatzbereitschaft
in Notfällen. Zwar verzeichnen die Freiwilligen Feuerwehren mit über 1,1 Million
ehrenamtlichen Einsatzkräften eine beeindruckende Zahl gegenüber den knapp
30.000 Berufsfeuerwehrkollegen. Bei Alarmen während der üblichen Arbeitszeiten
wird es für die Freiwilligen aber immer schwerer, genug qualifiziertes Personal in der
gebotenen Eile in den Einsatz zu schicken. Ein Problem, denn ohne Freiwillige
Feuerwehren sind Schutz und Hilfe für die Bevölkerung flächendeckend schlicht
nicht leistbar. Das gilt auch in Bremen, wo die sechs Wachen der Berufsfeuerwehr
von 19 Freiwilligen Feuerwehren unterstützt werden. „Wir werden hauptsächlich als
Ergänzung zu Einsätzen gerufen, haben uns aber auch in Nischenbereichen
spezialisiert, z. B. auf Dekontamination“, sagt Schleef, der das Verbindende von
Berufsfeuerwehr und Ehrenamt herausstellt. Die notwendige Mannschaftsstärke, die
Berufsfeuerwehren haben müssten, wenn es die Freiwilligen nicht gebe, sei für den
Staat schlichtweg nicht zu bezahlen. „Für die Allgemeinheit zählt in erster Linie die
schnelle Hilfeleistung“, so Spriewald, „Kategorien wie Beruf oder Ehrenamt sind da
zunächst einmal nachrangig“.
Mirko Pillatzki, der bei der Sparkasse Bremen im Stiftungs- und
Generationenmanagement arbeitet, kennt als aktiver Feuerwehrmann in Bremen-
Blumenthal die Sorgen der Ehrenamtlichen: „Das Engagement in der Feuerwehr ist
verbunden mit einem hohen Fortbildungsaufwand, der sich nicht immer außerhalb
der Arbeitszeiten organisieren lässt. Daher bin ich sehr froh, dass mir die Sparkasse
Bremen ermöglicht, an Lehrgängen und Übungen teilzunehmen.“ Ausrücken vom
Brill musste Pillatzki noch nicht. Melder und Ausrüstung sind jedoch immer
griffbereit. „Man weiß schließlich nie, wann der nächste Hilferuf kommt.“


Text und Bilder: Urheber Sparkasse Bremen