Wattwanderung nach Neuwerk

Es ist Samstag der 13.09.14, der Wecker klingelt und schmeißt uns viel zu früh aus den Betten. Manche von uns nehmen sich noch die Zeit zum Frühstücken, andere bleiben noch etwas liegen. Aber dann der große Aufbruch, spätestens 07:15 Uhr Treffpunkt Gerätehaus FF Blumenthal. Nach und nach trudeln alle Teilnehmer ein und werden mit einer Tasche voller Leckereinen ausgestattet. Nach kurzer Überprüfung heißt es dann: "ALLE DA, WIR KÖNNEN LOS".  Im geräumigen Reisebus geht es dann Richtung Cuxhaven los, einige nutzen die Zeit um noch etwas zu dösen, andere führen leise Gespräche. Gegen 08:30 Uhr kamen wir in Sahlenburg an und nutzen die verbleibende Zeit für eine kleine Stärkung. Noch ist es recht nebelig und frisch, doch die Hoffnug auf Besserung besteht. Unsere Wattführerin gab noch ein paar Ratschläge und dann ging es endlich los, zumindestens für die meisten von uns. Für die Älteren unter uns wurde eine Fahrgelegenheit mittels Kutsche organisiert, die jedoch erst eine Stunde später starten sollte.

Die ersten Schritte im Watt machten deutlich, dass Einige von uns, mehr oder weniger taugliches Schuhwerk an den Füßen hatten. Spätestens nach dem ersten Priel hatten fast alle nasse Füsse. Für die unter uns, die noch nie eine Wattwanderung mitgemacht hatten, war es doch überraschend, wie tief das Wasser an einigen Stellen noch war, zum Teil auch mit heftiger Strömung verbunden, so dass es doch wichtig war, auf jeden Schritt zu achten den man tat. Unterwegs wurden immer wieder kurze Pausen eingelegt, zum einen um auf die Nachzügler zu warten, zum anderen um uns von der Wattführerin auf Besonderheiten des Wattes aufmerksam zu machen. Auch gehörte ein kleines Leuchtturmspiel dazu, welches verdeutlichen sollte, wie der Mensch sich bei Nebel verhält. Dazu wurde eine Person (der Leuchtturm)  ca. 50 m von den anderen positioniert und eine andere Person sollte dann mit geschlossenen Augen auf den Leuchtturm zugehen. Dabei wurde erwartet das diese Person entweder nach rechts oder links abdriftet, was in unserem Fall leider nicht gelang. Beide "blinden" Personen wanderten stur gerade aus. Lag vielleicht auch an der Gesprächigkeit des Leuchtturms, so dass eine Orientierung mittels Gehör möglich war. smile Die nächste Vorführung der Wattführerin klappte leider auch nicht. Hier sollte uns demonstriert werden, wie sich  Herzmuschel wieder in den Wattboden eingraben, wenn sie auf der Oberfläche liegen. Alle verteilten Muscheln regten sich nicht, hatten wohl schon Wochenende. Nach und nach kam dann auch die Sonne zum Vorschein und einige streiften sich die ohnehin durchweichten Schuhe ab und gingen Barfuss. Ungefähr einen Kilometer vor Neuwerk hatten Insulaner eine Wattoase aufgebaut, hier gab es Erfrischungsgetränke und sogar Toiletten, beides auf Anhänger gebaut, um bei Flut zurück zur Insel gebracht zu werden.Kurz nach 12 Uhr erreichten wir zufrieden aber auch etwas geschafft Neuwerk. Insgesamt haben wir für die Strecke von ca 9 km knapp 3 Stunden gebraucht. 

  • wanderung
Nachdem sich alle mehr oder weniger vom Wattschlamm befreit hatten, ging es zur Gaststätte "Das alte Fischerhaus", wo wir auch wieder auf unsere Kutschfahrer trafen. Dort wurden wir mit Kaffee, Tee und Kuchen versorgt. Danach war eineinhalb Stunden Freizeit angesagt. Einige nutzten die Zeit um die Insel zu erkunden, andere sonnten sich einfach auf dem Damm. Um 15:30 Uhr brachen wir dann gemeinsam zum Restaurant "Tüdelüt" auf, wo unser Ausflug in einem richtigen Festgelage endete. Es gab Fleisch und Geflügel vom Grill, verschiedene Sorten Fisch, tolle frische Salate und super leckeres frisch gebackenes Brot. Einfach super. Leider ist der Magen irgendwann voll und man muss mit dem Essen aufhören.

Zurück ging es dann 17:30 Uhr mit der Fähre nach Cuxhaven, wo uns unser Bus schon erwartete. Auf der Rückfahrt ging es dann auch etwas lebhafter zu als auf der Hinfahrt, obwohl auch einige ziemlich geschafft wirkten. Der Abschluss des Tages fand dann im Gerätehaus statt, wo der Abend mit belegten Brötchen und frischen Getränken zu Ende ging.

Wer das Ganze nochmal Revue passieren lassen möchte, kann dazu die Bilder im Fotoalbum betrachten.

Senatspokal in Bremen-Schönebeck

Am 19.07.2014 war es wieder soweit, alle zwei Jahre findet der Senatspokal der Freiwilligen Feuerwehren des Landes Bremen statt. Ziel dieses Wettbewerbes ist es, die Fingerfertigkeiten zu stärken und natürlich die Kameradschaft zu pflegen.

  • senatspokal
Die FF Bremen-Schönebeck war in diesem Jahr die gastgebende Wehr und hatte auf dem dafür hergerichteten Wettbewerbsplatz am Raschkampsweg gerufen. Insgesamt 14 Wehren haben sich bereiterklärt, an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Wie üblich wurden die Startplätze, bis auf der Erste, ausgelost. Die FF Bremen-Blumenthal zog dabei den 4. Startplatz, womit wir sehr zufrienden war. Dieser gab uns Gelegenheit den ein oder anderen Durchlauf zu betrachten und dennoch nicht ewig warten zu müssen. Alles im allen war es eine tolle Veranstaltung. Auch wenn für uns am Ende nur der 12. Platz blieb, hatten alle viel Spaß und konnten die schöne Veranstaltung bei herlichem Wetter genießen. Danke für diesen Tag und Glückwunsch an die austragende und gewinnende Wehr Bremen-Schönebeck.

 

Platz Freiwillige Feuerwehr Punkte
1 Schönebeck 65,99
2 Seehausen 71,03
3 Blockland 83,63
4 Strom 87,41
5 Huchting 92,36
6 Lehsterdeich 96,97
7 Neustadt 102,32
8 Osterholz 110,66
9 Grambkermoor 124,49
10 Borgfeld 127,49
11 Farge 138,44
12 Blumenthal 138,57
13 Burgdamm 139,27
14 Arsten 213,04