Sturmeinsätze

am 5. Oktober 2012 von 14:38 Uhr bis 17:00 Uhr

Bereits seit Mittags nahm der Wind immer mehr zu, gegen 14:00 Uhr kamen einige sehr heftige Sturmböen dazu.

Um 14:38 Uhr riefen uns dann die Funkmelder zu einem ersten Sturmeinsatz, es lag ein Baum auf der Straße. Dieser wurde vom HLF ordnungsgemäß von der Fahrbahn beseitigt.

Das LF KatS wurde zur Beseitigung eines Astes auf der Zufahrt zur A 270 Richtung Stadt gerufen. Dort angekommen, konnte aber nichts festgestellt werden, sodass es wieder einrückte.

Ein weiterer, kleiner Einsatz kam noch für das HLF, einige Äste in ummittelbarer Nachbarschaft des Gerätehauses sollten auf der Straße/dem Gehweg liegen. Die Besatzung fand einige kleine Äste und beseitigte die Gefahr ordnungsgemäß.

Da der Wind/Sturm gegen 16:30 Uhr bei uns abflaute, kamen keine neuen Einsätze hinzu. Die Leitstelle entließ zu daher um 17:00 Uhr aus der Bereitschaft an Wache.

 

Eingesetzte Fahrzeuge

Gesamtstärke

20

 

Feuer auf Balkon, Kapitain-Dallmann-Str.

am 31. Dezember 2012 von 22:46 Uhr bis 23:10 Uhr

Kurz vor Mitternacht ging noch einmal der DME. Diesmal sollte es zu einem Feuer auf einem Balkon gehen. 6 Minuten nach Alarmierung verließ das HLF das Gerätehaus. Am Einsatzort angekommen, war die Berufsfeuerwehr bereits vor Ort und teilte uns mit, dass wir nicht mehr tätig werden müssen. Das Feuer war bereits durch Anwohner gelöscht worden. Somit waren alle Mitglieder pünktlich zum Jahreswechsel bei Ihren Familien.

 

Eingesetzte Fahrzeuge

 

Gesamtstärke

13

Baum auf Haus, Bahnhof Blumenthal

am 31. Dezember 2012 von 16:06 Uhr bis 16:45 Uhr

Mit dem obigen Einsatzstichwort meldete sich der DME. Für einige Kameraden war dieser Baum kein Unbekannter mehr, da das LF KatS am Morgen bereits vom Tanken an der Einsatzstelle vorbei kam. Am Morgen war die Wache 6 schon einmal zu diesem Baum ausgerückt. Da der Baum auf Privatgelände liegt, und der Hausbesitzer den Baum privat beseitigen will, rückte bereits Heute Morgen die Berufsfeuerwehr wieder ein.

Somit rückte das HLF 16/16 nach 5 Minuten mit 1/6 aus, gefolgt vom LF KatS mit 1/7 und dem TLF 20/40 mit 1/2.
Wenige Minuten später folgte dann noch das MTF 2, das MTF 1 verblieb einsatzbereit an Wache.

Am Einsatzort war bereits die DLK der Wache 6 eingetroffen. wir teilten den Kameraden der BF mit, was bereits Heute Morgen passiert war und warum da die Kameraden der anderen Schicht nicht tätig geworden waren. Da sich an der Tatsache nichts geändert hatte, rückten die Kräfte auch diesesmal wieder ein ohne tätig zu werden.

 

Eingesetzte Fahrzeuge

 

Gesamtstärke

23

Öl auf Gewässer, Zum Lankenauer Höft

am 18. Dezember 2012 von 13:25 Uhr bis 15:15 Uhr

Nach langer Zeit riefen unsere Meldeempfänger uns diesmal zu einer unserer Sonderaufgaben. Im Lankenauer Hafen sollte sich Öl auf der Weser bzw. im Lankenauer Hafenbecken befinden.

Bereits nach kurzer Zeit rückte der ABC-Erkunder sowie das DekonP mit entsprechender Zusatzbeladung zur Einsatzstelle ab. Dort angekommen, waren bereits umfangreiche Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr vor Ort. Es stellte sich heraus, daß es sich nicht um Öl handelte, sondern um eine unbekannte Flüssigkeit. Der entsprechende Mitarbeiter des Senators für Umwelt und Verkehr sah keine Veranlassung, hier weiter tätig zu werden. So rückten wir dann zusammen mit den anderen Kräften wieder ein.

 

Eingesetzte Fahrzeuge

Gesamtstärke

9

Keller mit Personengefährdung, Goldaper Straße

am 25. November 2012 von 14:38 Uhr bis 20:00 Uhr

Aufgrund der Vorwarnungen des Wetterdienstes hatten die Kameraden erwartet, daß es sich um einen Sturmeinsatz handelt, als uns der DME alarmierte. Der Alarmtext zeigte aber, daß es sich um ein Feuer handelte.

Da das HLF 16/16 immer noch bei der Berufsfeuerwehr Bremen als Fahrzeug fährt, rückte das LF KatS als erstes Einsatzfahrzeug aus und verließ bereits 5 Minuten nach der Alarmierung vollbesetzt das Gerätehaus, das TLF 20/40 folgte 1 Minute später. Das MTF1 wartete noch auf die restlichen Kameraden und rückte dann auch zur Einsatzstelle ab.

Dort brannte im Keller eine Sauna, die Rauchentwicklung war sehr stark und konnte zuerst nicht aus dem Keller ins Freie entweichen. So zog der Rauch durch das ganze Haus. Um an die Glutnester zu kommen, mußte die ganze Sauna demontiert werden, anschließend wurde das Haus noch gründlich gelüftet. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung Nummer 90 der Berufsfeuerwehr Bremen.

Die Wehr stellte zuerst nur zwei Rettungstrupps unter Atemschutz, kam dann aber noch mit insgesamt 5 Trupps unter Atemschutz zum Einsatz, wobei die Trupps teilweise mehrfach unter Atemschutz im Einsatz waren. Außerdem wurde die Einsatzstelle durch uns ausgeleuchtet.

Nachdem alle Tätigkeiten erledigt waren, wurden wir um 19:30 Uhr vom Einsatzleiter vor Ort entlassen.

Eingesetzte Fahrzeuge

 

Gesamtstärke

18