Öl auf Gewässer Weser in Höhe Karl-Carstens-Brücke

am 20. Januar 2012 von 15:35 Uhr bis 17:00 Uhr

Mit diesem, für uns neuen, Einsatzstichwort wurden wir nunmehr zum zweiten Mal zu einem Einsatz gerufen, um dort ggf. zusammen mit der BF Ölschlängel auszubringen.
Bereits nach 9 Minuten verließen das LF KatS, das DekonP sowie der ABC-Erkunder im Zugverband das Gerätehaus. Der Einsatzort liegt im südlichen Bereich der Hansestadt, sodaß wir einen sehr langen Anfahrtsweg hatten. Kurz bevor wir den Bereitstellungsraum erreicht hatten, wurden wir und diverse Kräfte der BF nicht mehr benötigt, sodaß wir die Einsatzfahrt abbrechen konnten.

Eingesetzte Fahrzeuge

Gesamtstärke

17

Zimmer mit Personengefährdung

am 12. Januar 2012 von 03:44 Uhr bis 04:50 Uhr

Zu einer ungastlichen Zeit riefen uns Heute Morgen die DME zu einem Einsatz. Nach 7 Minuten verließ das HLF 16/12 vollbesetzt das Gerätehaus, das LF KatS folgte ebenfalls vollbesetzt eine Minute später.

Bereits nach 2 Minuten Einsatzfahrt trafen wir zeitgleich mit dem Löschzug 6 der BF ein. Erkundungen ergaben, daß es im Keller zu einer Verrauchung gekommen war. Während die BF im Keller nach der Ursache suchte, ging ein Trupp von uns unter Atemschutz im Treppenhaus nach oben und öffnete dort das Fenster, damit der Rauch abziehen konnte. Später wurde noch ein Hochdrucklüfter zum Einsatz gebracht. Nachdem der GW-A an der Einsatzstelle eingetroffen war und unser Trupp die Geräte getauscht hatten, rückten wir gemeinsam mit der BF vom Einsatzort ab.


Eingesetzte Fahrzeuge

Gesamtstärke

21

Diverse Sturmeinsätze und Bereitschaft am Gerätehaus

am 5. Januar 2012 von 14:40 Uhr bis 20:00 Uhr

Zum ersten Einsatz in 2012 riefen uns die DME am heutigen Tag. Aufgrund der Wetterlage (Sturmtief Andrea) war uns allen klar, warum wir alarmiert wurden.

Zum ersten Einsatz ging es nach Rönnebeck, dort drohten 3 größere Tannen auf ein Tankstellengelände zu stürzen. Mit der Kettensäge wurde die Gefahr beseitigt.

Beim nächsten Einsatz drohten mehrere Firstpfannen vom Dach zu fallen und zwar auf den Bürgersteig. Mit Hilfe der Steckleiter und dem Einreißhaken wurde die Gefahr beseitigt und anschließend der Fußweg gesäubert.

Der dritte Einsatz war in St. Magnus, dort war ein rund 30 Meter hohen Baum in rund 6 Meter Höhe abgebrochen und hatte sich in einem anderen verhakt. Ein weiterer Teil des Baumes war auf die Straße gefallen. Mit zwei Kettensägen wurde zuerst die Fahrbahn wieder freigemacht. Da auch mit Hilfe einer DLK ein Beseitigen der Restgefahr nicht möglich war, wurde der Rüstzug angefordert. Da der Rüstzug bereits im Einsatz war, und auch dort noch längere Zeit gebunden war, wurde ein Kran des THW angefordert. Dieser traf nach längerer Wartezeit ein, war aber viel zu klein und schwach, um das Baumteil sicher anheben und beiseite legen zu können. Daraufhin wurde entschieden, daß die Straße gesperrt wird und die Gefahr erst am nächsten Tag beseitigt wird.

Ein Teil unserer Einsatzkräfte wurde daher von dieser Einsatzstelle abgezogen und zum Gerätehaus beordert, um im Notfall zu einem Brandeinsatz fahren zu können, da die nächsten beiden BF-Wachen vollständig in größeren Einsätzen eingebunden waren. Erst nachdem sich diese Wachen wieder einsatzbereit gemeldet hatten, wurden wir von der FRLSt aus der Bereitstellung entlassen.

 

Eingesetzte Fahrzeuge

zusätzlich mit den obigen Fahrzeugen in Bereitstellung an Wache

Gesamtstärke

27